Tipps für schönere Instagram-Fotos

Tipps für schönere Instagram-Fotos

Weniger ist mehr

Bekannt wurde Instagram durch seine Filter, mit denen man seinen langweiligsten Handyfotos im Handumdrehen einen hippen Vintage- oder Analogfoto-Look verpassen kann. Zusätzliche Bildbearbeitungs-Apps bieten schier unendliche Effekte, so dass die Möglichkeiten zum Rumspielen schnell mal mit einem durchgehen können.

Doch schaut man sich die Fotos von sehr erfolgreichen Instagrammern an (z.B. auf dem Instagram Blog), dann wird schnell klar: Weniger ist mehr! Die Bilder sind zwar durchaus bearbeitet, die Kunst ist jedoch, dass ein klarer und ’natürlicher‘ Look dabei rauskommt und sie möglichst wenig verfremdet wirken.

Auch Bildrahmen sind total out, stören vielmehr nur den Gesamteindruck der eigenen „Gallery“ und machen es euch schwer, die Bilder später für irgendwas anderes weiterzuverwenden.

Weniger ist mehr trifft übrigens auch auf die Motivwahl zu: Minimalistische und ruhige, nicht zu bunte Bilder kommen besonders gut an, wie z.B. bei @berlinstagram:

 

Auch wenn es schwerfällt: Verzichte auf Rahmen und Verfremdungseffekte! Werde minimalistischer!

Bring deine Bilder auf Linie

Geht es euch auch oft so, dass ihr bei Instagram Bilder seht, die echt MEGA wären, doch euer Zeigefinger verharrt auf halber Höhe über dem Screen und kann sich auf einmal doch nicht zum Double Tap durchringen… Irgendetwas stört, das Bild ist irgendwie… schief!? Nur so ein klitzekleiner Tick nach links, oder nach rechts oder mehr mittig, das wär’s gewesen, das hätte gefehlt zum perfekten Bild, denkt ihr euch. Ihr glaubt gar nicht, wie oft das vorkommt.

Da ich es selbst schaffe, 50% meiner Fotos irgendwie schief zu fotografieren, bin ich umso dankbarer, dass Instagram auch dafür die Rettung eingeführt hat: Im Bearbeitungsmenü gibt es die Funktion Bilder ausrichten (Straighten), die eure Bilder in ungefähr einer Sekunde noch etwas perfekter macht.

Klingt unspektakulär, ist aber nicht zu unterschätzen: Richte deine Bilder gerade aus!

Finde ungewöhnliche Perspektiven

Versuche öfter mal ungewöhnliche Perspektiven einzunehmen. Geh mal in die Knie, halte die Spiegelung in einer Pfütze fest, nimm nur einen Bildausschnitt oder konzentrier dich auf ein Detail, fotografiere etwas vor dem riesigen Himmel, fokussiere auf einen Gegenstand im Vordergrund (oder lass ihn bewusst unscharf), warte, bis jemand vorbeiläuft oder durch dein Bild hindurchradelt und und und.

Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Du hast trotzdem keine Ideen? Das ist ja das Tolle an Instagram – du kannst dir dort alle Arten von Inspirationen holen.

Probier öfter mal was Neues!

Bearbeite deine Instagram Bilder mit den richtigen Apps

Ihr werdet staunen, wie viel besser eure Instagram Bilder werden, wenn ihr sie vor dem Posten in Instagram mit der App Snapseed bearbeitet. In der App stehen jede Menge tolle Funktionen von Vintage-Filtern über Tilt-Shift bis krassen HDR-Effekten zur Verfügung (aber hey, siehe Punkt 1!).

 

Doch die besten Resultate erzielt ihr einfach mit dem „Tune Image“-Baukasten, mit dem ihr per Schieben und Wischen auf dem Bildschirm Helligkeit, Kontrast, Weißabgleich etc. schnell anpassen könnt. Auch die „Drama“-Funktion wirkt bei so manch grau-langweiligem Foto Wunder – doch übertreibt es auch hier lieber nicht!

Während euch Snapseed sehr klare, kontrastreiche, leuchtende Bilder oder HDR-Fotos liefert, könnt ihr mit Apps wie Afterlight oder VSCOCam einen sehr hippen, analog-wirkenden Look mit soften Tönen und Kontrasten erzielen.

 

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